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Strategien für die schrumpfende Stadt

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Einleitung

Neu gestalteter Hauseingang
Neu gestalteter Hauseingang
Die Stadtumbaustrategie bildet den fließenden Übergang zwischen einer langfristigen Zielbestimmung durch Formulierung eines gesamtstädtischen Leitbildes für den Stadtumbau und der Durchführung kurzfristiger Stadtumbaumaßnahmen ("Impulsprojekte") mit klar definierten Akteurs-, Raum-, und Zeitbezug in Teilgebieten der Stadt.
Stadtumbaustrategien sind demnach als komplexe Ansätze zu verstehen, die von der Gemeinde unter Beteiligung der Wohnungswirtschaft und Bevölkerung entwickelt werden, um den städtischen Transformationsprozess auf unterschiedlichen Maßstabsebenen steuern zu können. Durch räumliche und inhaltliche Schwerpunktsetzungen sollen sie dazu beitragen, eine Anpassung der bestehenden Stadtstruktur an die heutigen Bedürfnisse und zukünftigen Erfordernisse der Entwicklung von Bevölkerung und Wirtschaft zu ermöglichen und damit vor allem den Wohnungsleerstand gezielt zu bekämpfen sowie die bauliche und soziale Stabilisierung von benachteiligten Stadtteilen zu fördern.
Damit handelt es sich bei der Strategieentwicklung der Gemeinde um einen Mehrebenenansatz, der in einem konsensualen Prozess unter Beteiligung aller Stadtumbauakteure erfolgen sollte. Hierbei spielen insbesondere die Wohnungsunternehmen als Eigentümer von umfangreichen Wohnungsbeständen eine zentrale Rolle.
Naturgemäß geht mit der Strategie als Zwischenstufe zwischen langfristiger Zielvorstellung und kurzfristiger Maßnahme ein Verlust an Bestimmtheit und Schärfe einher. Dennoch kann eine Strategieentwicklung auf allen Maßstabsebenen, also insbesondere im Hinblick auf die Ebenen Stadtregion, Gesamtstadt, Stadtteil, Quartier bis hin zum einzelnen Grundstück und bezogen auf alle städtischen Handlungsfelder (u.a. Wirtschaft, Arbeit, Einzelhandel, Wohnen, Stadtgestalt, Infrastruktur, Umwelt, Freizeit, Erholung), dazu beitragen, dass eine hinreichende Konkretisierung erfolgt.

Abbildung 11: Einordnung der Stadtumbaustrategien Abbildung 11:
Einordnung der Stadtumbaustrategien
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