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Handlungsfeld Stadtumbau

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Stadtumbau im Konsens

Neues Akteursverständnis
Neues Akteursverständnis

Was ist "Stadtumbau im Konsens"?

Vor dem Hintergrund der sich wandelnden demografischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und des sich verschärfenden nationalen und internationalen Wettbewerbs kann eine erfolgreiche Steuerung des Stadtumbaus nur im Zusammenspiel aller städtischen Akteure (Stadt, Wohnungswirtschaft, Öffentlichkeit) gelingen. Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Städte und Gemeinden bedarf es zudem einer interkommunalen Abstimmung, die gewährleistet, dass die unmittelbar angrenzenden Gemeinden die Durchführung des Stadtumbaus nicht konterkarieren. Hierzu bedarf es des Aufbaus von tragfähigen Kooperations- und Organisationsformen, die das prozessuale Vorgehen im Stadtumbau erleichtern können.

Die Aktivierung und Mitwirkung der jeweiligen Akteure hat somit in allen Schritten des Stadtumbauprozesses zu erfolgen, namentlich bei der Bestandsaufnahme und -analyse (Erarbeitung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes), der Formulierung von Leitbildern und Zielvorstellungen, der Strategieentwicklung und der Umsetzung von konkreten Stadtumbaumaßnahmen. Damit einher geht auch die vorrangige Anwendung von konsensualen städtebaulichen Instrumenten (z.B. in Form von Public Private Partnerships bzw. Stadtumbauverträgen), die hoheitlichen Instrumente (z.B. Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen, Stadtumbaussatzungen bzw. Städtebauliche Gebote) sollen dagegen nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen.
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