Gebietskulissen für den Stadtumbau
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Erhaltungsgebiete
Gründerzeitquartier
Erhaltungsgebiete sind für das Stadtbild prägende und somit erhaltungswerte Gebiete, die über zum Teil erhebliche städtebauliche Missstände in Form von Angebotsdefiziten und Mängeln in der Wohn(umfeld)qualität verfügen. Unter Beibehaltung bzw. Wiederherstellung der vorhandenen städtebaulichen Grundstruktur besteht das Entwicklungsziel darin, insbesondere durch Aufwertungsmaßnahmen die Qualität von Wohnungen und Wohnumfeld zu sichern und zu stärken. Nur vereinzelt werden Abriss- und Rückbaumaßnahmen durchzuführen sein, diese erfolgen jedoch in erster Linie zur Aufwertung des Quartiers und erst in zweiter Linie zur Reduzierung des Wohnbestandes.
Zumeist sind Erhaltungsgebiete in innerstädtischen Lagen zu finden. Sie sind in der Regel gekennzeichnet durch eine alte Bausubstanz, eine hohe bauliche Dichte sowie eines oft unattraktiven Freiraumangebotes.
| Erhaltungsgebiete |
| Synonyme |
Sicherungsgebiete Aufwertungsgebiete |
Abbildung 6: Erhaltungsgebiete
grau: bebaute Fläche, grün: öffentliche Grünfläche, hellorange: Aufwertung / Erhaltung, dunkelorange: Neubebauung
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| Entwicklungsziele |
Stabilisierung/Erhalt der städtebaulichen Struktur Erhaltung/Stärkung der Wohnfunktionen |
| Städtebauliche Maßnahmen |
Im Wesentlichen Aufwertungsmaßnahmen, punktuelle Rückbau- sowie Neubaumaßnahmen |
| Beispielgebiete (allgemein) |
Innenstadtbereiche/Historische Stadtkerne, Gründerzeitquartiere, Denkmalbereiche, Erhaltungsgebiete gemäß § 172 BauGB, Siedlungen der 1920er Jahre (Neues Bauen) |
| Beispielgebiete (konkret) |
- Bremerhaven-Lehe, -Geestemünde, -Wulsdorf
- Leipziger Osten
- Wilhelmshaven-Südstadt/Bant
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Tabelle 2: Charakteristika von Erhaltungsgebieten.